Ebola-Studie gestartet

Janssen treibt die Forschung im Kampf gegen Ebola voran. Im Januar startete die Pharmasparte von Johnson & Johnson gemeinsam mit Forschern in Oxford eine Phase-I-Studie für ein Ebola Impfregime. Die ersten Probanden haben ihre Impfdosis bereits erhalten. Nur eine Maßnahme des Unternehmens rund um die westafrikanische Katastrophe.

 Ebola Forscher

 

Ebola wütet noch immer: Mehr als 21.000 Menschen haben sich seit dem Ausbruch 2013 mit dem Virus infiziert. Täglich kommen allein in Sierra Leone mehr als 20 Menschen hinzu. „Als eines der führenden Unternehmen in der globalen Gesundheitsversorgung haben wir die Verantwortung, rasch zu handeln, denn Ebola verursacht weiter Leid unter Patienten, Familien und medizinischem Personal in Westafrika“, sagt Alex Gorsky, Chairman und CEO von Johnson & Johnson.

Auf dem Weg zum Impfstoff
Um der Seuche Herr zu werden, ist neben der medizinischen Versorgung vor Ort und der Eindämmung die Entwicklung eines Impfstoffs besonders wichtig. Im Januar startete die klinische Phase-I-Studie eines sogenannten Prime-Boost Ebola Impfstoffregimes zur Erstanwendung bei Menschen. Den Patienten wird zunächst ein „Prime“ verabreicht, um eine erste Immunantwort hervorzurufen. Der anschließend verabreichte „Booster“ soll diese Immunantwort verstärken. Untersucht werden an 72 gesunden Erwachsenen verschiedene Impfregimes, die Kombinationen der Impfstoffkomponenten oder einen Placebo enthalten. Weitere klinische Studien sollen im Laufe des Januars in den Vereinigten Staaten und bald darauf in Afrika beginnen. 

Impfstoffregime auch für andere Studien

Darüber hinaus hat Janssen gemeinsam mit dem Biotechnologieunternehmen Bavarian Nordic S/A mehr als 400.000 Impfstoffregime produziert. Diese sollen umfangreichen klinischen Studien ab April 2015 zur Verfügung stehen. Geplant ist, im Verlauf des Jahres rund zwei Millionen Impfstoffregime bereitzustellen. Denkbar wäre sogar eine Aufstockung innerhalb von 12 bis 18 Monaten auf fünf Millionen Regime. Damit übertrifft Janssen sein vorheriges Ziel, das eine Million Impfstoffregime bis Ende 2015 vorsah. „Weil jeder Tag zählt, beschleunigen wir die Produktion unseres Impfstoffregimes wesentlich“, sagt Dr. Paul Stoffels, Chief Scientific Officer von Johnson & Johnson und Worldwide Chairman für den Bereich Arzneimittel. „Unser Ziel ist es, durch die beispiellose Zusammenarbeit mit globalen Gesundheitseinrichtungen den Impfstoff Familien und medizinischem Hilfspersonal so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen.“ Insgesamt investiert Johnson & Johnson weltweit 200 Millionen US-Dollar für den Kampf gegen Ebola.

Johnson & Johnson (Corporate) | www.jnj.com

 

 

Mehr zur Studie

Details der ersten Phase-1-Studie für das Ebola-Impfregime werden künftig auf clinicaltrials.gov veröffentlicht.

Forschen fürs Leben

Mehr zu unserem Kampf gegen Ebola auf unserer internationalen Website.