„Ich fühle mich frei und gesund“

Als er erfährt, dass er mit dem HI Virus infiziert ist, bricht für Michael eine Welt zusammen. Nur durch Zuversicht und mit der Unterstützung seines Arztes schöpft Michael neuen Mut. Heute führt er ein normales und erfülltes Leben.

Die Diagnose HIV positiv stürzt Betroffene häufig in eine schwere Krise. Auch für Michael brach eine Welt zusammen, als er von seiner Infektion erfuhr. Die Erkrankung belastete ihn nicht nur körperlich, sondern auch seelisch: Wer von einer schweren Erkrankung wie etwa HIV erfährt, spürt Angst und Ungewissheit: Wie wird meine Zukunft aussehen? Werde ich weiter leben können wie bisher? Kann ich ohne Einschränkungen meinen Beruf ausüben, meinen Hobbies nachgehen? So auch bei Michael. „Die Diagnose kam wie ein Donnerschlag. HIV positiv. Und ich fühlte mich allein“, berichtet er. „Hinzu kam noch die Angst, die furchtbare Todesangst.“ Michael begann seine Gedanken zu seinem Leben niederzuschreiben. „Ich habe angefangen, mit einem Kugelschreiber meine ganze Wut und die Trauer und die Angst, die ich hatte, in diese Buchstaben zu drücken. So als wenn ich sie loswerden könnte.“ 

Therapie – mehr als nur Medizin

Große mentale Unterstützung erhielt Michael auch durch seinen behandelnden Arzt, den HIV-Experten Dr. Stefan Scholten. Das vertrauensvolle Verhältnis zu dem Mediziner half ihm, seinen körperlichen und seelischen Tiefpunkt zu überwinden. Dafür ist er sehr dankbar. „Ich weiß nicht, wo ich heute wäre, wenn dieses Vertrauen und dieser Zusammenhalt nicht gewesen wären.“ Für Dr. Stefan Scholten ist es wichtig, nicht nur die HIV-Infektion an sich zu thematisieren. „Für diese Patienten brechen tatsächlich Welten zusammen“, erklärt der Experte. „Sie sind häufig hochgradig belastet, manchmal sogar sehr gefährdet.“ Deshalb ist es ihm wichtig, auch die seelischen Folgen der Erkrankung zu besprechen. Nur etwa ein Viertel der Gesprächszeit dreht sich um die medizinischen Aspekte der Infektion. Die restliche Zeit sprechen sie über den Alltag des Patienten und seine Zukunftsgestaltung. Denn der Experte weiß, wie wichtig es für seine Patienten ist, eine Perspektive zu erlangen und ihr Leben auch mit der Krankheit in den Griff zu bekommen. 

Michael: „Ich fühle mich frei und gesund“

Das ist heute dank medizinischer Fortschritte leichter als noch vor einigen Jahren. Aus wissenschaftlicher Sicht hat sich die Situation der Patienten entscheidend verbessert. „Wir können ihnen heute eine zumindest annähernd uneingeschränkte Lebenserwartung anbieten“, so Dr. Stefan Scholten. Während sie früher teilweise mehrere Hundert Tabletten pro Woche schlucken mussten, beschränkt sich die Zahl mittlerweile auf wenige pro Tag. Auch Michael kann seinen Alltag ganz normal bewältigen. „Ich fühle mich frei. Und gesund“, sagt er. „Und ich glaube, dass die Geschichte meines Lebens jetzt gerade erst für mich anfängt.“

 

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Über „Mehr leben im Leben“

Im Rahmen der Initiative „Mehr leben im Leben“ von Janssen, der Pharmasparte von Johnson & Johnson berichten Patienten aus den Bereichen Onkologie, Psychiatrie, Infektiologie und Immunologie davon, wie sie sich zurück ins Leben gekämpft haben. Ziel ist es, Betroffenen Mut zu machen und zu zeigen, dass Patienten trotz schwerer Erkrankung alltägliche und besondere Momente erleben können.

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