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Sanft schlummern

Unvergleichlich friedlich sieht es aus, wenn ein Baby schläft. Doch bis es ins Reich der Träume gelangt, machen Eltern einiges mit. Kinderarzt Dr. Alfred Wiater gibt Tipps für ruhigere Nächte.


Tom ist drei Monate alt und hat spezielle Vorlieben, wenn es ums Schlafen geht. Abends schlummert er weder im Kinderbett noch auf Papas Arm richtig ein. Die Eltern haben bislang nur einen Trick gefunden, der funktioniert: Der Vater packt Tom ins Auto und fährt so lange durch die Gegend, bis dem Kleinen – eingelullt vom Motorengeräusch – die Augen zufallen. Dann bringt Papa das Baby vorsichtig ins Bett und es ist erst einmal Ruhe. Bis Tom ein paar Stunden später wieder putzmunter wird …


Babys Schlaf – mehr als Erholung
Die meisten jungen Eltern finden in den ersten Lebensmonaten ihres Kindes kaum Ruhe. Denn anfangs sind die Schlafphasen eines Babys über den ganzen Tag verteilt. Säuglinge benötigen rund ein halbes Jahr, um sich an einen festen Tag-Nacht-Rhythmus zu gewöhnen. Die Kleinen dösen und schlummern zwar viel, aber meist in Etappen. „Babys brauchen viel Schlaf, um das zu verarbeiten, was sie im Laufe des Tages erlebt haben“, sagt Dr. Alfred Wiater, Chefarzt der Kinderklinik des Krankenhauses Köln-Porz. Denn während der Säugling friedlich in der Wiege liegt, arbeitet das kleine Gehirn auf Hochtouren. „In der Nacht durchläuft das Baby zwei wichtige Schlafphasen: In der Traumschlafphase träumt es nicht nur, es lernt auch – die am Tag gesammelten Eindrücke gehen ins Langzeitgedächtnis über. Der Tiefschlaf hat eine andere bedeutende Funktion: Der Körper entspannt sich, das Kind wächst und sein Immunsystem wird gestärkt“, erläutert Dr. Wiater.


Beruhigende Routine

So wichtig der Schlaf für die Entwicklung, so schwierig ist es dennoch für Eltern, ihr Baby zur Ruhe kommen zu lassen. Dafür braucht es feste Abläufe – und das geht auch entspannter als mit abendlichen Spritztouren im Auto. „Ein Ritual vor dem Zubettbringen hilft kleinen Babys beim Ein- und Durchschlafen und stärkt zugleich die vertrauensvolle Eltern-Kind-Bindung“, rät Dr. Wiater. Wenn der Säugling weiß, was als Nächstes geschieht, kann er sich besser entspannen. Schon nach sechs bis acht Wochen können Eltern beginnen, ihr Baby an eine tägliche Schlafroutine zu gewöhnen. Wichtig ist dabei, dass sie ihr Kind möglichst immer zur gleichen Uhrzeit ins Bett bringen. Eine gute Gelegenheit zum Schlafengehen ist nach dem Stillen. Dann hat das Baby für etwa vier Stunden ein wohliges Sättigungsgefühl und kann aufs Einschlafen vorbereitet werden.


Das passende Ritual

Ob mit sanftem Streicheln, einer kleinen Geschichte oder entspannter Musik – mit ein paar Versuchen können Eltern das Lieblingsritual ihres Babys herausfinden. Dr. Wiater hat dafür eine ganze Reihe an Ratschlägen. Etwa bietet die abendliche Routine wie Windelwechseln, Hände- und Gesichtwaschen oder eine sanfte Massage Möglichkeiten für beruhigende Streicheleinheiten. Ein warmes Bad kann zusätzlich entspannend wirken. Vor dem Hinlegen ins Bettchen genießen es viele Babys, durch die Wohnung getragen zu werden, um den Familienmitgliedern und ihrem Lieblingsspielzeug gute Nacht zu sagen. Einigen Säuglingen fallen dann schnell die Augen zu, wenn Mama oder Papa noch ein Lied singt oder eine kleine Geschichte erzählt – etwa darüber, was die Familie am Tag gemeinsam erlebt hat.


Internetforen für Eltern

Experten wie Dr. Wiater wissen, dass es für friedliche Nächte keine Standardlösung gibt. Hilfreich für gestresste Eltern ist in jedem Fall der Austausch mit anderen Müttern und Vätern. Zum Beispiel im Internet:


Die Seiten www.babycenter.de und www.rund-ums-baby.de bieten sowohl Informationen und Tipps von Spezialisten als auch Elternforen. Die Johnson & Johnson Marke PENATEN® unterstützt beide Portale seit mehreren Jahren.

Johnson & Johnson (Corporate) | www.jnj.com

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